Details
Datum:

Oktober 15

Uhrzeit:

16:00 - 18:30

Event Category:

Woche der seelischen Gesundheit

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Organisator

Soziales Netzwerk Lausitz gGmbH

Homepage: Organisator Webseite
Veranstaltungsort

Cafeteria am Krankenhaus Emmaus Niesky

Plittstraße 11, 02906 Niesky

Niesky, SN, DE, 02906

TV-Drama über die Schweitzer Psychiatriegeschichte mit Matthias Britschgi, Anna Schinz und Stefan Kurt

Der Film versucht die Veränderung in der klinischen Behandlung von psychisch kranken Menschen während der 1970er aufzuzeigen:

Die junge Sozialpädagogin Christa tritt nach ihrem Abschluss an der Uni Zürich ihre erste Stelle als Leiterin des Sozialdiensts in einer ländlich gelegenen psychiatrischen Klinik an. Ihr Freund Marc arbeitet dort bereits seit einem halben Jahr als Assistenzarzt. Mit Enthusiasmus tragen die beiden ihre neuen und fortschrittlichen Therapieideen in das in die Jahre gekommene Gemäuer, das von dem Klinikleiter Professor Sennhauser noch im alten Geist geführt wird. Christa möchte so viele Patienten und Patientinnen wie möglich außerhalb der Klinikmauern behandeln. Sie sollen in Wohngemeinschaften ambulant versorgt, betreut und in die Gesellschaft reintegriert werden. Sennhauser, der ein Vertreter alter Strukturen ist, versucht im Hintergrund geschickt, das Projekt zu sabotieren. Es gelingt ihm, Marc und Christa gegeneinander auszuspielen. Außerdem lässt er Christa ihr Projekt wissentlich mit einer gefährdeten Patientin testen, so dass nach einem schrecklichen Vorfall all ihre Bemühungen umsonst gewesen zu sein scheinen. Voller Schuldgefühle und vor dem Scherbenhaufen ihrer Karriere und ihrer Beziehung stehend, meint Christa alles verloren zu haben. Doch an diesem Tiefpunkt glaubt noch jemand an sie und ihre Ideen und gemeinsam erreichen sie nicht nur die Öffentlichkeit, sondern bewirken auch den Beginn eines Umbruchs in der Psychiatriegeschichte der Schweiz.

Das Filmprojekt Kamera Sensibel findet seit 2006 unter der Koordination des Landesverbandes für Gemeindepsychiatrie, als sachsenweites Festival unter Schirmhaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, statt

Gemeinsam mit Fachexperten, Betroffenen, Angehörigen, sowie auch professionellen Unterstützern aus verschiedenen Arbeitsbereichen wird im Anschluss über den Film diskutiert. Das Projekt engagiert sich für mehr Aufklärung und Austausch über seelische Erkrankungen zur Bekämpfung von Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.