Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016

Bei der Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016 im Landratsamt Görlitz am vergangenen Donnerstag war eine Angelegenheit von außerordentlichem Belang: Die Anerkennung und der Respekt für die engagierten Akteure der Selbsthilfe. Landrat Lange lobte vor über 80 Gästen den großen persönlichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Sie sind es, die die Selbsthilfegruppen mit Herzblut und Engagement leiten. Stellvertretend für viele andere haben drei Ehrenamtliche eine Auszeichnung erhalten: Zum zweiten Mal wurde der Regionale Selbsthilfepreis vergeben. Sigrid Wirth (Selbsthilfegruppenleiterin der  „Freundeskreise zur Abstinenz Niesky“) und Frank Jähne (Selbsthilfegruppenleiter der „SHG 2001 Ebersbach“) nahmen den Preis sichtlich erfreut und gerührt selbst in Empfang. Heidi Schulze (Selbsthilfegruppenleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“) fehlte leider krankheitsbedingt. Sie bekommt den glitzernden hellgrünen Kristall mit ihrem Namen darauf demnächst von ihrer Laudatorin aus der Selbsthilfegruppe überreicht.

Der Landkreis Görlitz weiß um die teilweise prekäre Lage der medizinischen Versorgung, insbesondere in abgelegenen Ortschaften. Daher setzt sich der Landkreis vermehrt für eine Stärkung der Selbsthilfe im Ländlichen Raum ein. Landrat Bernd Lange unterzeichnete gemeinsam mit Geschäftsführerin Manuela Thomas vom Sozialen Netzwerk Lausitz und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz einen Kooperationsvertrag. Gemeinsam werden neue Konzepte entwickelt und ausprobiert. Vor einigen Wochen ging die Skype-Beratung des Projektträgers ans Netz – und wächst seitdem rasant. Selbsthilfelotsen weisen den Weg durch die Landschaft der Selbsthilfegruppen im Landkreis und schulen Multiplikatoren. So können zukünftig noch mehr Menschen von Selbsthilfegruppen profitieren.

Wenn Sie das Projekt des Sozialen Netzwerkes Lausitz und die Arbeit der Kontaktstelle für Selbsthilfe in Weißwasser noch besser kennenlernen wollen, dann schauen Sie auf Facebook vorbei.

Besonderen Dank gilt dem Alkanti Schöpstal – Sozialteam für das leckere Buffet sowie Helmut Hendel für die wunderbare musikalische Untermalung.

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Landrat Bernd Lange, Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz Manuela Thomas und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz (v.l.n.r.) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Stärkung der Ländlichen Selbsthilfe.

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Heidi Schulz, Selbsthilfegruppeleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“, konnte Ihren Preis krankheitsbedingt nicht entgegen nehmen. Die Gruppenmitglieder überreichen ihr die Auszeichnung so bald wie möglich.

 

Antragsunterlagen für Selbsthilfegruppen für das Förderjahr 2017

Für alle Selbsthilfegruppen stehen ab sofort die Antragsunterlagen für das Förderjahr 2017 bereit. Antragsfrist ist der 31. Januar 2017.

Alle wichtigen Unterlagen finden Sie hier:

Selbsthilfe Antragsunterlagen Förderjahr_2017

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gern weiter.

Trauercafè in Weißwasser eröffnet

Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer eine sehr schwere Erfahrung. Unser Herz gleicht dann einer Wunde, die schmerzt und lange nicht heilt.
Das Trauercafè bietet einen Ort der Begegnung, um unseren Gefühlen und Gedanken Halt zu geben, uns gegenseitig zu stärken und zu stützen.

Jeden letzten Sonntag im Monat, von 15.00 bis 17.00 Uhr, ist das Trauercafè für Sie geöffnet. Kommen Sie zum Sozialen Netzwerk Lausitz nach Weißwasser an den Albert-Schweitzer-Ring 32 und finden Sie hier ein wenig Trost und Fürsorge.

Das Trauercafè ist ein kostenfreies Angebot des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Diakonissenanstalt EMMAUS.

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“Kamera Sensibel” in Weißwasser

im Jahr 2006 startete der Landesverband Gemeindepsychiatrie Sachsen e. V. unter Schirmhaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz die Filmreihe „Kamera Sensibel“.

In einer jährlichen Veranstaltung finden Filme, die das Thema psychische Erkrankungen aufgreifen, öffentlichen Zugang.

In diesem Jahr war das Soziale Netzwerk Lausitz Veranstalter dieser Filmreihe in Weißwasser und lud kostenfrei zu dem Film „Was bleibt“ von Hans Christian Schmid ein.

Über 50 Gäste freuten sich auf einen spannenden Film und eine anschließende Diskussion mit Vertretern der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe und Selbsthilfeinteressierte (Abk. KISS) sowie Menschen, die eigene Erfahrungen mit der Krankheit gemacht haben.

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25-jähriges Jubiläum der Selbsthilfegruppe “Frauen nach Krebs”

Heute waren wir auf einer sehr tollen aber auch einer sehr nachdenklich stimmenden Veranstaltung.
Wir durften mit der Gruppe “Frauen nach Krebs” ihr 25jähriges Jubiläum in Görlitz feiern.

Es war toll viele Frauen zu sehen, die den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben. Für jeden einzelnen Menschen der den Kampf geschafft hat, freuen wir uns sehr. Und noch mehr darüber, dass es Menschen gibt , die einen Teil ihrer Kraft anderen abgeben und diese auf ihrem schweren Weg begleiten.

Aber es gibt auch die Kehrseite.
Den Gruppenmitgliedern die von uns gegangen sind und all den anderen an Krebs verstorbenen Menschen galt eine Schweigeminute.
Uns hat es gezeigt, dass wir uns weiterhin für Menschen einsetzen werden die Unterstützung brauchen. Was sind Macht und Reichtum schon wert, wenn täglich Menschenleben von uns gehen.

Euer KISS Team

shg-krebs Die Selbsthilfegruppe “Frauen nach Krebs” erhielt für das Engagement und die vielen Mühen einen Pokal überreicht.

Das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz sagen “Danke!”

Wie weit kommt der Wagen ohne seine Räder? Welchen Erfolg hat eine Mannschaft ohne Teamgeist? Und was wäre das „Ich“ ohne „Wir“? Die Antworten mag wohl jeder für sich selbst finden, doch egal wohin der Weg und die eigenen Aufgaben führen, eines ist Gewiss, gemeinsam wird alles um so vieles leichter.  Und dem stimmen das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser zweifelsfrei zu. Denn wo wäre das Sozialteam ohne sein „Team“ und wo wäre das Soziale Netzwerk Lausitz ohne sein „Netzwerk“?  Mit Sicherheit nicht dort, wo sie heute stehen.

Aus diesem Grund bedankte sich am 28. September 2016 das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz bei all seinen Partnern, Unterstützern und Freunden. Dafür wurde das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in die Telux-Sääle in Weißwasser eingeladen. Mit dem Theaterstück „Welche Droge passt zu mir?“ erwartete die über 100 Gäste ein unterhaltsames aber auch nachdenkliches Schauspiel über die Höhen, aber auch insbesondere die Tiefen des süchtig machenden Rausches. Die Darstellerin Kerstin Slawek drang ein in die Welt der Ekstase, die Welt der Exzesse, um sich aus den gesellschaftlichen Fesseln und Normen zu befreien. Doch diese Freiheit ist nur eine Attrappe. Ein Traum getarnt als Farce. Eine Fassade die schnell in sich zusammenstürzt und an neue Fesseln kettet: An die Sucht.

Merklich beeindruckt von dem Stück, regte das Gesehene im Anschluss Diskussionen und Gespräche unter den Besuchern an. Am Buffet kam man sich näher und teilte die gemeinsamen Eindrücke, ganz im Sinne der Gastgeber. Denn das Zusammenrücken untereinander, der verbundene Austausch, genau das ist es, was sich das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz wünschen. Nur gemeinsam und mit der Hilfe engagierter Kräfte können wir wirklich etwas bewegen. Alle Partner, Unterstützer und Freunde sind gleichermaßen Räder, Teamgeist und das „Wir“, dass Wege und Aufgaben leichter bzw. überhaupt erst möglich machen.

Und daher auch an dieser Stelle noch einmal: Danke für die treue Unterstützung in vergangenen als auch kommenden Zeiten!

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“Treff Albert” ist eröffnet!

„Wer rastet, der rostet.“ Diesem Sprichwort ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Aber gerade im Alter, setzt der Rost dann doch schneller an, als einem lieb ist. Das muss nicht sein. Deshalb startet das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser nun eine Offensive gegen das Rasten. Oder besser gesagt, eine weitere Offensive, denn schon seit vielen Jahren schickt der Reiseklub für Senioren des Sozialen Netzwerk Lausitz rüstige Senioren und reiselustige Bürger an die schönsten Ecken unserer Region und darüber hinaus. Aber es muss nicht immer weit weg gehen. Der festgesetzte Rost kann jetzt auch direkt in Weißwasser abgeputzt werden. Und das Soziale Netzwerk Lausitz zeigt wie, nämlich mit der neuen Begegnungsstätte “Treff Albert” am Albert-Schweitzer-Ring 32.

Bingo-Frühstücke, Seniorensport, regelmäßiger Mittagstisch, gemeinsame Ausflüge, wissenswerte Vorträge und noch vieles mehr werden künftig von Montag bis Freitag im „Treff Albert“ für Vergnügen sorgen. Doch das Wichtigste darf dabei natürlich nicht vergessen werden: Die Geselligkeit, der Austausch, das Zusammensein. Jeder Senior oder rüstige Bürger ist willkommen. Und davon profitieren wir alle. Gemeinsam können Hürden abgebaut und nützliche Erfahrungen weitergegeben werden.

Anmeldungen für unser vielfältiges Programm oder Fragen richten Sie einfach an:
0 35 76 / 21 82 70

Und den Programmplan des “Treff Albert” finden Sie hier:
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Der Reiseklub für Senioren ist umgezogen

Der Reiseklub für Senioren ist umgezogen. Alle Reiselustigen und die, die es werden wollen, finden uns von jetzt an im Albert-Schweitzer-Ring 32, direkt in den Räumen des Sozialen Netzwerk Lausitz.

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Öffnungszeiten, Telefonnummern und Ansprechpartner bleiben dieselben.

Und auch in unseren neuen, größeren Räumen bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Seniorenreise-Spezialisten abwechslungsreiche und niveauvolle Reisen, die auf Ihre Bedürfnisse oder die Ihrer Angehörigen zugeschnittenen sind. Schauen Sie bei uns rein und entdecken Sie unser umfangreiches Angebot.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Hier finden Sie uns:
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Krisentelefon für Betroffene ab jetzt verfügbar

Betroffene von Suchterkrankungen und seelischen Krisen haben zu ungewöhnlichen Zeiten, vor allem abends, kaum Chancen Hilfe zu bekommen. Die Beratungsstellen sind bereits geschlossen und die Hemmschwelle aus dem Haus zu gehen oftmals groß. Deshalb hat das Soziale Netzwerk Lausitz ein Krisentelefon eingerichtet, das von 18.00 bis 21.00 Uhr zu erreichen ist, ganz bequem von Zuhause aus. Das Besondere dabei: Am anderen Ende der Leitung helfen Ihnen ausgebildete Suchtkrankenhelfer, die selbst einmal betroffen waren und somit Ihre Ängste, Probleme als auch Sorgen ganz genau verstehen.

Die Nummer des Krisentelefons lautet: 0176 / 83 88 33 56

Das Krisentelefon ist Teil des Projektes “Selbsthilfe für Menschen mit Suchterkrankungen”, das freundlich von der VR- Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie der Volksbank Spree- Neiße e.G. gefördert wird.

Alles Wissenswerte zu dem Projekt und interessante Angebote der Volksbank Spree- Neiße e.G. finden Sie hier: “Selbsthilfe nach Hause”

Neue Internetberatung per Video-Chat für Menschen in schweren Lebenslagen

Der deutsche Schriftsteller Hermann Hesse schrieb einmal: „Nun, jeder hat sein Los, und leicht ist keines.“ Dem kann wohl jeder zustimmen, denn wer von uns befand sich nicht schon einmal in einer schweren Lebenslage. Doch nicht allen Menschen fällt es leicht diese Notlagen zu erkennen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Viele scheuen den Gang zu einer Beratungsstelle oder sind aufgrund fehlender Mobilität in ländlichen Gebieten eingeschränkt, da viele Unterstützungsangebote nur in der Stadt zentralisiert sind.
Das Soziale Netzwerk Lausitz, Träger der KISS Weißwasser, ist sich dieser Problematik bewusst und möchte mit einem neuen Projekt Hemmschwellen abbauen und jedem den Zugang zur Selbsthilfe erleichtern. Mit der „Selbsthilfe im ländlichen Raum“ bietet die KISS ab Mitte August Unterstützung per Videochat an. So können Hilfesuchende mit dem Programm „Skype“ ganz anonym, kostenfrei und von Zuhause aus Rat finden.
„Skype“ ist für fast alle gängigen Betriebssysteme sowohl auf modernen Smartphones, PCs oder Laptops kostenfrei verfügbar.

Jeden Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr und jeden Donnerstag von 13.00 bis
15.00 Uhr ist die Kiss Weißwasser per Skype zu erreichen.

Das Projekt „Selbsthilfe im ländlichen Raum“ wird von der AOK PLUS für Sachsen und Thüringen freundlich unterstützt.

 

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