Veranstaltungstipp: Der richtige Umgang mit Demenzerkrankten

Der Umgang mit Demenzkranken kann auf den ersten Blick schwierig und überfordernd erscheinen. Doch die auftretenden Verhaltensveränderungen sind immer Folge einer organischen Störung im Gehirn. Wie Sie auf dieses Verhalten nun richtig reagieren können und welche Tipps im Umgang mit Demenzerkrankten Sie beherzigen sollten, können Sie am 26.01.2017 in Weißwasser erfahren.

Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung „Kommunikation mit Demenzkranken“ im letzten Jahr hat die Selbsthilfekontaktstelle KISS des Sozialen Netzwerk Lausitz nun die Koordinatorin des Görlitzer Geriatriezentrums, Frau Denise Menzel, nach Weißwasser eingeladen, die über den richtigen Umgang mit demenzerkrankten Menschen spricht.

Alle Angehörigen, ehrenamtlich Aktiven, Vertreter pflegerischer/medizinischer Berufsgruppen und Interessierte sind herzlich eingeladen, altersbedingte Veränderungen und demenzielle Verluste im Alter besser zu verstehen.

Datum:           Donnerstag, 26. Januar 2017

Zeit:                15:00 Uhr – 16.30 Uhr

Ort:                 Vereinspavillon Sorauer Platz 2, 02943 Weißwasser

Bitte bestätigen Sie uns Ihre Teilnahme telefonisch unter 03576 – 218270 oder per Mail
unter info@soziales-netzwerk-lausitz.de bis Montag, den 23. Januar. Vielen Dank.

Wir sind Neulandgewinner

Das Soziale Netzwerk Lausitz ist Neulandgewinner des Landes Sachsen. Anfang Dezember (Donnerstag, 01.12.2016) fand in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung die Auszeichnungsveranstaltung statt.

Zum ersten Mal durfte das Land Sachsen im Programm der Robert Bosch Stiftung selbst einen Raumpionier bestimmen, der mit unkonventionellen Ideen die Lebensqualität im Umfeld verbessert. Die Sächsische Staatskanzlei nominierte die Geschäftsführerin Manuela Thomas und die neue Idee des Netzwerks, in Weißwasser ab 2017 die “Lausitzer Sterne” vom Himmel zu holen. Das Ziel der Sterne-Idee: Den Zusammenhalt, das Engagement und damit die Verbundenheit mit der Stadt Weißwasser fördern. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Menschen sich immer weniger binden wollen, sich freier engagieren möchten“, erklärt Manuela Thomas. Außerdem geht es im Projekt darum, vom Unternehmer über den Verein bis hin zur engagierten 70-jährigen alle einzubeziehen. Weißwasseraner Unternehmer und Vereine formulieren gemeinwesenorientierte Sternewünsche, die von engagierten Freiwilligen umgesetzt werden können. Als Anerkennung bekommen die Helfer einen „Lausitzer Stern“ verliehen. Anfangs mit Stempelkarte, später in einer App, werden diese gesammelt und können dann im Rahmen von Sterne-Auktionen gegen Sach- und Dienstleistungen (so genannte „Sternschnuppen“) der beteiligten Vereine und Unternehmen eingelöst werden. Eine „Sternschnuppe“ kann sein: Ein Verein stellt einen Raum für die Familienfeier zur Verfügung. „Wir wollen damit das Ehrenamt auch ein Stück entmonetarisieren“, sagt Manuela Thomas.

Die “Lausitzer Sterne” werden in den Jahren 2017 und 2018 ermöglicht von der Sächsischen Staatskanzlei im Rahmen der Förderrichtlinie Demografie. Von der Robert Bosch Stiftung gibt es eine ideelle Förderung (Mentoring, Vernetzung, u.v.m.) im Rahmen des Programmes Neulandgewinner.

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Wir betreten Neuland. Auch für die Sächsische Staatskanzlei ist die Auszeichnung historisch: Christiane Schifferdecker (rechts) war dabei und freut sich über die erste Neulandgewinnerin des Landes Sachsen.

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Das offizielle Logo der Neulandgewinner der Robert-Bosch-Stiftung.

 

Die KISS im Kreiskrankenhaus Weißwasser

Seit dem 02.12.2016 ist die KISS auch im Kreiskrankenhaus Weißwasser unterwegs. Neu an Bord ist Manuela Schuster (re.im Bild). Sie berät alle Hilfesuchenden mit Herz und Verstand bei gesundheitlichen Belastungen vor, während und/ oder nach einer stationären Behandlung. Auch ermöglicht die KISS nach der Diagnose den Austausch mit Gleichgesinnten und regelmäßige Patientenbesuche durch Ehrenamtliche.
Die kostenfreie Unterstützung der KISS im Kreiskrankenhaus Weißwasser kann zu folgenden Öffnungszeiten gern in Anspruch genommen werden:

Montag von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

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Wir wünschen euch einen schönen zweiten Advent.
Euer KISS Team!

Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016

Bei der Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016 im Landratsamt Görlitz am vergangenen Donnerstag war eine Angelegenheit von außerordentlichem Belang: Die Anerkennung und der Respekt für die engagierten Akteure der Selbsthilfe. Landrat Lange lobte vor über 80 Gästen den großen persönlichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Sie sind es, die die Selbsthilfegruppen mit Herzblut und Engagement leiten. Stellvertretend für viele andere haben drei Ehrenamtliche eine Auszeichnung erhalten: Zum zweiten Mal wurde der Regionale Selbsthilfepreis vergeben. Sigrid Wirth (Selbsthilfegruppenleiterin der  „Freundeskreise zur Abstinenz Niesky“) und Frank Jähne (Selbsthilfegruppenleiter der „SHG 2001 Ebersbach“) nahmen den Preis sichtlich erfreut und gerührt selbst in Empfang. Heidi Schulze (Selbsthilfegruppenleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“) fehlte leider krankheitsbedingt. Sie bekommt den glitzernden hellgrünen Kristall mit ihrem Namen darauf demnächst von ihrer Laudatorin aus der Selbsthilfegruppe überreicht.

Der Landkreis Görlitz weiß um die teilweise prekäre Lage der medizinischen Versorgung, insbesondere in abgelegenen Ortschaften. Daher setzt sich der Landkreis vermehrt für eine Stärkung der Selbsthilfe im Ländlichen Raum ein. Landrat Bernd Lange unterzeichnete gemeinsam mit Geschäftsführerin Manuela Thomas vom Sozialen Netzwerk Lausitz und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz einen Kooperationsvertrag. Gemeinsam werden neue Konzepte entwickelt und ausprobiert. Vor einigen Wochen ging die Skype-Beratung des Projektträgers ans Netz – und wächst seitdem rasant. Selbsthilfelotsen weisen den Weg durch die Landschaft der Selbsthilfegruppen im Landkreis und schulen Multiplikatoren. So können zukünftig noch mehr Menschen von Selbsthilfegruppen profitieren.

Wenn Sie das Projekt des Sozialen Netzwerkes Lausitz und die Arbeit der Kontaktstelle für Selbsthilfe in Weißwasser noch besser kennenlernen wollen, dann schauen Sie auf Facebook vorbei.

Besonderen Dank gilt dem Alkanti Schöpstal – Sozialteam für das leckere Buffet sowie Helmut Hendel für die wunderbare musikalische Untermalung.

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Landrat Bernd Lange, Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz Manuela Thomas und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz (v.l.n.r.) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Stärkung der Ländlichen Selbsthilfe.

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Heidi Schulz, Selbsthilfegruppeleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“, konnte Ihren Preis krankheitsbedingt nicht entgegen nehmen. Die Gruppenmitglieder überreichen ihr die Auszeichnung so bald wie möglich.

 

Antragsunterlagen für Selbsthilfegruppen für das Förderjahr 2017

Für alle Selbsthilfegruppen stehen ab sofort die Antragsunterlagen für das Förderjahr 2017 bereit. Antragsfrist ist der 31. Januar 2017.

Alle wichtigen Unterlagen finden Sie hier:

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Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gern weiter.

Trauercafè in Weißwasser eröffnet

Der Verlust eines geliebten Menschen ist immer eine sehr schwere Erfahrung. Unser Herz gleicht dann einer Wunde, die schmerzt und lange nicht heilt.
Das Trauercafè bietet einen Ort der Begegnung, um unseren Gefühlen und Gedanken Halt zu geben, uns gegenseitig zu stärken und zu stützen.

Jeden letzten Sonntag im Monat, von 15.00 bis 17.00 Uhr, ist das Trauercafè für Sie geöffnet. Kommen Sie zum Sozialen Netzwerk Lausitz nach Weißwasser an den Albert-Schweitzer-Ring 32 und finden Sie hier ein wenig Trost und Fürsorge.

Das Trauercafè ist ein kostenfreies Angebot des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Diakonissenanstalt EMMAUS.

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“Kamera Sensibel” in Weißwasser

im Jahr 2006 startete der Landesverband Gemeindepsychiatrie Sachsen e. V. unter Schirmhaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz die Filmreihe „Kamera Sensibel“.

In einer jährlichen Veranstaltung finden Filme, die das Thema psychische Erkrankungen aufgreifen, öffentlichen Zugang.

In diesem Jahr war das Soziale Netzwerk Lausitz Veranstalter dieser Filmreihe in Weißwasser und lud kostenfrei zu dem Film „Was bleibt“ von Hans Christian Schmid ein.

Über 50 Gäste freuten sich auf einen spannenden Film und eine anschließende Diskussion mit Vertretern der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe und Selbsthilfeinteressierte (Abk. KISS) sowie Menschen, die eigene Erfahrungen mit der Krankheit gemacht haben.

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25-jähriges Jubiläum der Selbsthilfegruppe “Frauen nach Krebs”

Heute waren wir auf einer sehr tollen aber auch einer sehr nachdenklich stimmenden Veranstaltung.
Wir durften mit der Gruppe “Frauen nach Krebs” ihr 25jähriges Jubiläum in Görlitz feiern.

Es war toll viele Frauen zu sehen, die den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben. Für jeden einzelnen Menschen der den Kampf geschafft hat, freuen wir uns sehr. Und noch mehr darüber, dass es Menschen gibt , die einen Teil ihrer Kraft anderen abgeben und diese auf ihrem schweren Weg begleiten.

Aber es gibt auch die Kehrseite.
Den Gruppenmitgliedern die von uns gegangen sind und all den anderen an Krebs verstorbenen Menschen galt eine Schweigeminute.
Uns hat es gezeigt, dass wir uns weiterhin für Menschen einsetzen werden die Unterstützung brauchen. Was sind Macht und Reichtum schon wert, wenn täglich Menschenleben von uns gehen.

Euer KISS Team

shg-krebs Die Selbsthilfegruppe “Frauen nach Krebs” erhielt für das Engagement und die vielen Mühen einen Pokal überreicht.

Das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz sagen “Danke!”

Wie weit kommt der Wagen ohne seine Räder? Welchen Erfolg hat eine Mannschaft ohne Teamgeist? Und was wäre das „Ich“ ohne „Wir“? Die Antworten mag wohl jeder für sich selbst finden, doch egal wohin der Weg und die eigenen Aufgaben führen, eines ist Gewiss, gemeinsam wird alles um so vieles leichter.  Und dem stimmen das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser zweifelsfrei zu. Denn wo wäre das Sozialteam ohne sein „Team“ und wo wäre das Soziale Netzwerk Lausitz ohne sein „Netzwerk“?  Mit Sicherheit nicht dort, wo sie heute stehen.

Aus diesem Grund bedankte sich am 28. September 2016 das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz bei all seinen Partnern, Unterstützern und Freunden. Dafür wurde das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in die Telux-Sääle in Weißwasser eingeladen. Mit dem Theaterstück „Welche Droge passt zu mir?“ erwartete die über 100 Gäste ein unterhaltsames aber auch nachdenkliches Schauspiel über die Höhen, aber auch insbesondere die Tiefen des süchtig machenden Rausches. Die Darstellerin Kerstin Slawek drang ein in die Welt der Ekstase, die Welt der Exzesse, um sich aus den gesellschaftlichen Fesseln und Normen zu befreien. Doch diese Freiheit ist nur eine Attrappe. Ein Traum getarnt als Farce. Eine Fassade die schnell in sich zusammenstürzt und an neue Fesseln kettet: An die Sucht.

Merklich beeindruckt von dem Stück, regte das Gesehene im Anschluss Diskussionen und Gespräche unter den Besuchern an. Am Buffet kam man sich näher und teilte die gemeinsamen Eindrücke, ganz im Sinne der Gastgeber. Denn das Zusammenrücken untereinander, der verbundene Austausch, genau das ist es, was sich das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz wünschen. Nur gemeinsam und mit der Hilfe engagierter Kräfte können wir wirklich etwas bewegen. Alle Partner, Unterstützer und Freunde sind gleichermaßen Räder, Teamgeist und das „Wir“, dass Wege und Aufgaben leichter bzw. überhaupt erst möglich machen.

Und daher auch an dieser Stelle noch einmal: Danke für die treue Unterstützung in vergangenen als auch kommenden Zeiten!

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“Treff Albert” ist eröffnet!

„Wer rastet, der rostet.“ Diesem Sprichwort ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Aber gerade im Alter, setzt der Rost dann doch schneller an, als einem lieb ist. Das muss nicht sein. Deshalb startet das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser nun eine Offensive gegen das Rasten. Oder besser gesagt, eine weitere Offensive, denn schon seit vielen Jahren schickt der Reiseklub für Senioren des Sozialen Netzwerk Lausitz rüstige Senioren und reiselustige Bürger an die schönsten Ecken unserer Region und darüber hinaus. Aber es muss nicht immer weit weg gehen. Der festgesetzte Rost kann jetzt auch direkt in Weißwasser abgeputzt werden. Und das Soziale Netzwerk Lausitz zeigt wie, nämlich mit der neuen Begegnungsstätte “Treff Albert” am Albert-Schweitzer-Ring 32.

Bingo-Frühstücke, Seniorensport, regelmäßiger Mittagstisch, gemeinsame Ausflüge, wissenswerte Vorträge und noch vieles mehr werden künftig von Montag bis Freitag im „Treff Albert“ für Vergnügen sorgen. Doch das Wichtigste darf dabei natürlich nicht vergessen werden: Die Geselligkeit, der Austausch, das Zusammensein. Jeder Senior oder rüstige Bürger ist willkommen. Und davon profitieren wir alle. Gemeinsam können Hürden abgebaut und nützliche Erfahrungen weitergegeben werden.

Anmeldungen für unser vielfältiges Programm oder Fragen richten Sie einfach an:
0 35 76 / 21 82 70

Und den Programmplan des “Treff Albert” finden Sie hier:
Programm-Treff-Albert

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