B90/Die Grünen zu Gast beim Sozialen Netzwerk Lausitz

Am Donnerstag, dem 11.08.2017 besuchten uns per Rad Mitglieder der Partei B90/Die Grünen. Nachdem die 14 Radfahrer durch die Geschäftsführerin Frau Thomas sowie dem Team begrüßt wurden, gab es zunächst eine kleine Stärkung, bevor wir unsere Arbeit anhand einer Präsentation vorstellten. Die Teilnehmer hörten sich aufmerksam den Vortrag an und bekamen dadurch einen Einblick über die Aufgaben und Entstehung des Sozialen Netzwerk Lausitz. Interessant für die Gäste waren zudem die Ausführungen des Arbeitsalltags von Frau Wünsche, einer ehrenamtlich Tätigen. Unter dem Motto „Wir wollen gemeinsam in die Zukunft blicken!“ beendete die Geschäftsführerin den Vortrag. Im Anschluss erfolgte eine Diskussions- und Gesprächsrunde mit der zentralen Problemstellung: Wie kann man eine lebenswerte und soziale Infrastruktur schaffen? Letztlich waren sich alle einig, dass dies nur durch die Bildung von Netzwerken in Netzwerken sowie einer Sicherung von Nachfolgestrukturen erfolgen kann. Jede Region ist anders und deshalb gibt es auch unsere vielfältigen Angebote wie die Selbsthilfelotsen, -paten, Wegbegleiter, das Krisentelefon und  mehr. Als es dann an der Zeit war, den Weg mit dem Fahrrad fortzusetzen, verabschiedeten sich die Mitglieder der Partei B90/Die Grünen mit einem herzlichen „Danke“.

DSC_0883DSC_0880

 

Die neue KISS-Website ist da!

Sie möchten alles rund um das Thema Selbsthilfe im Landkreis Görlitz erfahren?
Sie interessieren sich für regionale Angebote zur Selbsthilfe?
Sie würden gern wissen, welche Selbsthilfegruppen im Landkreis Görlitz ihre Unterstützung anbieten?
Kein Problem. Die neue Website der KISS-Weißwasser bietet Ihnen diese und noch weitere Informationen mit nur wenigen Klicks.

Wir freuen uns über Ihren Besuch unter http://kiss-weisswasser.de/.

kiss-weisswasser-webseite-mockup-ipad-screenshot-1

 

 

Die Engagierte Stadt Weißwasser schreibt Geschichte(n)

Was braucht es eigentlich, um eine gute Geschichte zu erzählen? Schon vor über 2.000 Jahren hatte der Philosoph Aristoteles auf diese äußerst interessante Frage eine passende Antwort: Jede gute Geschichte benötigt einen Konflikt. Und mit Konflikten sehen sich auch die Macher der Engagierten Stadt oftmals konfrontiert. Was entsteht also, wenn viele Engagierte Städte zusammen kommen, um sich gegenseitig auszutauschen? Genau. Es entstehen gute Geschichten.

Unter dem Titel „Unsere Wirkungsgeschichte – Selbstevaluation in der Praxis“ fand am Mittwoch, dem 21. Juni  in der Engagierten Stadt Weißwasser das vierte Engagement Forum statt. An dem eintägigen Workshop, der von der Syspons GmbH veranstaltet wurde, nahmen insgesamt 10 Teilnehmer Engagierter Städte aus Brandenburg, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt teil.  Bereits zu Beginn berichtete Torsten Pötzsch, Oberbürgermeister und Schirmherr der Engagierten Stadt Weißwasser, offen und ehrlich über die Konflikte der drittgrößten Stadt im Landkreis Görlitz.  „Rentnerstadt“ oder „sterbende Stadt“ fassen die Resignierten das Problem der Überalterung und Perspektivlosigkeit im ländlichen Raum zusammen. Doch was kann dagegen unternommen werden? Eine mögliche Antwort lieferte direkt im Anschluss Manuela Thomas, Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz und zugleich Prozessumsetzerin der Engagierten Stadt Weißwasser, indem sie aufzeigte, welches Potential in den Bürgern der Stadt schlummert. Aus Aktivitäten wie Saubermach-Aktionen, über Lernpaten für Kinder bis hin zur Mitgestaltung der Förderrichtlinie „Demografie“ resultieren Wirkungen – nämlich dass sich die Einwohner für ihre Heimat noch mehr einsetzen, weil sie wissen „wie“. Worum es geht, sind also Wirkungsgeschichten. Es macht zufrieden(er), nicht Teil einer „Eintagsfliege“ zu sein – darin waren sich alle einig.

DSC_0810Die Engagierten Städte fassten Aktivitäten zusammen, leiteten daraus resultierende Wirkungen ab und kreierten letztendlich ihre eigene, kleine Erzählung. Viel Interessantes gab es zum Beispiel aus Görlitz zu berichten. Die Engagierte Stadt veranstaltete gemeinsam mit verschiedenen Akteuren eine Ehrenamtsbörse und brachte die große Vereinsvielfalt des Ortes zusammen. Jeder Bürger war eingeladen, um sich eben über genau diese Vielfalt zu informieren. So lernten sich nicht nur die hiesigen Vereine besser kennen. Auch die Einwohner der Stadt bekamen einen Eindruck, von der Fülle an Engagementmöglichkeiten und ließen sich davon inspirieren, vielleicht selbst für ihre Stadt die ein oder andere Idee mitzugestalten.
Die Engagierte Stadt Zwickau setzte sich gemeinsam mit vielen Aktiven und Engagierten künstlerisch mit dem Thema „Fremdenhass“ auseinander. OFFENHEIT, TOLERANZ, RESPEKT, WÜRDE wurden mit Kreide auf den Zwickauer Marktplatz geschrieben, als Reaktion auf einen rechten „Sternmarsch“. Übereifrige Putzteufel hatten damit wohl ein Problem und entfernten die Kreidemalerei wieder. Doch an ein Aufgeben war nicht zu denken und bereits 5 Wochen später wurde die Aktion öffentlich wiederholt und zwar mit vollem Erfolg. So entsteht eben Wirkung, die es ohne die Engagierte Stadt nie gegeben hätte.

Und auch die vielen weiteren Geschichten der Engagierten Städte zeigten, dass Konflikte nicht zu vermeiden sind. Doch aus Konflikten können auch immer Lösungen entstehen. Und so haben viele Geschichten am Ende doch ein „Happy End“.

DSC_0823

Soziales Netzwerk Lausitz dankt dem Ehrenamt

Das Soziale Netzwerk Lausitz dankte am vergangenen Donnerstag im Restaurant Oleander in Bad Muskau 30 Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis Görlitz. Für die selbstlosen Anstrengungen und die gutherzige Unterstützung in den letzten Jahren erhielten die engagierten Bürger und Bürgerinnen eine individuelle Ehrenurkunde.

Die Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz, Frau Manuela Thomas, würdigte in ihrer Ansprache jeden der Anwesenden persönlich. „Wir sind beeindruckt, mit welcher Leidenschaft und mit welchen Tatendrang sie Tag für Tag Mühen aufwenden, um dort zu helfen, wo Hilfe nötig ist. Dafür verdienen sie unsere Anerkennung und unseren Respekt. Sie machen unsere Region lebenswerter.“

Im Anschluss konnten die Gäste bei gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch kommen, sich am reichhaltigen Buffet bedienen und bei einem abschließenden Ehrenamts-Quiz mitraten und Preise gewinnen. Der gelungene Nachmittag wurde dabei unterstützt von der Turmvilla Bad Muskau und dem Familienunternehmen Kunze.

DSC_0759fin

Das große Team der Ehrenamtlichen des Sozialen Netzwerk Lausitz ist im gesamten Landkreis Görlitz aktiv.

 

Die “Ländliche Selbsthilfe” im AOK-PLUS Präventionsbericht 2017

Vor Kurzem erreichte uns der AOK PLUS-Präventionsbericht 2017. Das in ganz Sachsen und Thüringen erscheinende Magazin, berichtet über die wichtigsten Projekte der Gesundheitsförderung der AOK PLUS für Sachsen & Thüringen. Zu unserer großen Freude ist das Soziale Netzwerk Lausitz Teil des Magazins. Über unser Projekt “Selbsthilfe im ländlichen Raum” informiert der Präventionsbericht seine Leser auf 2 Seiten. So können sich also ab jetzt beispielswiese auch Patienten in Arztpraxen aus Erfurt informieren. Wie wir finden, eine tolle Sache und ein Dankeschön an die AOK PLUS für Sachsen & Thüringen.

Nachstehend finden Sie den Bericht abgebildet. Mit einem Klick auf das entsprechende Bild, vergrößert sich der Abschnitt zur besseren Leserlichkeit.

1-18222386_916814768460444_905022957161461887_n
2-18222139_916814825127105_2511961264419352053_n

 

3-18222042_916814788460442_4508845878729933016_n

Großartige Stimmung beim 5. Weißwasseraner Nachbarschaftstanz

Was die über 200 Gäste am Samstag, dem 29.04.2017 im Festzelt am Freizeitpark Weißwasser erlebten, war nicht weniger als die pure Unterhaltung in seiner schönsten und freundschaftlichsten Form. Bereits zum 5. Mal trafen sich Senioren und tanzbegeisterte Bürger zum Senioren und Nachbarschftstanz ein, um ausgelassen und heiter zu feiern, zu köstigen, zu lachen und natürlich zu tanzen. Stargast Hans-Jürgen Beyer zeigte dabei nicht nur, was für ein begabter Sänger er ist, er unterhielt die Besucher auch auf höchstem Niveau. Spätestens als Udo Jürgens Klassiker “Griechischer Wein” durch die Boxen schallte und Hansi Beyer persönlich durch die Reihen tanzte, blieb keiner der Anwesenden mehr ruhig sitzen. Und auch das junge Tanzpaar des TSC Kristall wusste die Gäste zu begeistern.

Es war also mal wieder ein rundum gelungener Nachmittag, der ohne die vielen Helfer und Unterstützer jedoch nicht möglich geworden wäre. Daher auch hier nochmals herzlichen Dank an die Bäckerei & Konditorei Mersiovsky, das Familienunternehmen Kunze, die Flamingo Apotheke Weißwasser, die Garage – Orte der Soziokultur, unseren Oberbürgermeister Torsten Pötzsch, dem Stadtverein Weißwasser Stadtverein Weißwasser e.V., der IGBCE und dem DGB.

Wir sehen uns im nächsten Jahr, wenn es dann heißt: “Herzlich willkommen zum 6. Weißwasseraner Senioren – und Nachbarschaftstanz!”

Seniorentanz 1 Seniorentanz 2 Seniorentanz 3

„Hereingerollt statt draußen geblieben”

„Hereingerollt statt draußen geblieben” heißt ein Projekt der Heilpädagogik-Studenten der Hochschule Görlitz/Zittau. Das Team mit den Studenten Paula Dathe, Anne Kotzam und André Neutag haben es im Rahmen ihres Studiums ins Leben gerufen. Ihr Ziel: mehr Barrierefreiheit für die Innenstadt in Görlitz.

Mithilfe einer großen Spendenaktion organisierten die jungen Initiatoren den Kauf von mobilen Rampen. Diese Rampen stellen sie nun ausgewählten Cafés, Geschäften und Restaurants in der Görlitzer Innenstadt zur Verfügung. Damit Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Rollatornutzer ungehindert ihren Stadtbummel genießen können.

Seien Sie mit dabei, wenn am 5. Mai 2017 – dem Europäischen Protesttag zur
Gleichstellung für Menschen mit Behinderung – symbolisch die erste Rampe feierlich
übergeben wird. Die Veranstaltung findet von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem
Obermarkt/Ecke Brüderstraße in Görlitz statt. Vertreter aus Politik und Gesellschaft werden den Tag begleiten. Außerdem sorgen die Tanzgruppe aus dem Martinshof und der Gebärdenchor „HappyHands“ für Unterhaltung.

Den vollständigen Programmablauf können Sie >>hier<< einsehen.

Facebook-Einladung Rampe

Engagierte Stadt Weißwasser veranstaltet Workshop „Öffentlichkeitsarbeit für soziale Themen“

Die Engagierte Stadt Weißwasser weiß um die Bedeutung und Wichtigkeit einer guten Vernetzung nach innen sowie einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit nach außen. Nur so können die über 120 Vereine und sozialen Initiativen in Weißwasser mehr Menschen und Fürsprecher für ihre Themen erreichen. Mit diesem Wissen versuchen wir nun das, was wir im Prozess lernen weiter zu geben und die Methodik des Programmbüros der Engagierten Stadt dabei aufzugreifen.

Bei unserem Workshop „Öffentlichkeitsarbeit für soziale Themen“ nahmen wir uns Uwe Amrhein als Vorbild, kombinierten das Erlernte aus den Webinaren mit eigenen Erfahrungen im regionalen Kontext und los ging es: 18 Vertreter sozialer Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen folgten unserer Einladung. Gemeinsam erarbeiteten und übten wir, wie wir unsere individuellen Themen kommunizieren, wen wir mit Öffentlichkeitsarbeit erreichen können und wie das gelingt, was eine erfolgreiche Pressearbeit aus macht und wie eine Pressemitteilung richtig gestaltet werden kann. Der Wunsch der Teilnehmer nach dem Tagesworkshop: Mehr davon. Besonders die Themen Kommunikation, kreatives Schreiben und die Gestaltung von Werbemittel sind die „Renner“ auf der Wunschliste. Es wird dann wohl einen neuen und nachhaltigen Schwerpunkt geben in der Engagierten Stadt Weißwasser. Irgendwann vielleicht auch als begleitender Finanzierungsbestandteil?! Denn wo es Geld dafür gibt, verraten wir unseren Interessierten auch. ;-)

DSC_0580klein Workshop ÖA_1klein

25-jähriges Jubiläum der Deutschen Parkinsonvereinigung südliche Oberlausitz

Wieder einmal hat uns der heutige Tag gezeigt, wie wichtig die Selbsthilfearbeit in unserem Landkreis ist.
Wir waren zu Gast bei der Deutschen Parkinsonvereinigung südliche Oberlausitz. Die Selbsthilfegruppe rund um Herrn Günter, Herrn Kramer und Herrn Scholz feierte im Gerhart Hauptmann Theater in Zittau ihr 25jähriges Jubiläum und zählt mittlerweile 83 Gruppenmitglieder.
Wir danken euch für euer unermüdliches und liebevolles Engagement, für den wirklich tollen Nachmittag, euer Herzblut und den sehr leckeren Imbiss
Macht weiter so.

Euer KISS- Team.

Parkinson Zittau

Großer Anklang bei Demenzveranstaltung in Weißwasser

Vergangenen Donnerstag lud das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser alle Interessierten dazu ein, altersbedingte Veränderungen und demenzielle Verluste im Alter besser zu verstehen. Mehr als 50 Gäste kamen dieser Einladung nach. Im Vereinspavillion folgten die Anwesenden dem Vortrag von Denise Menzel, ihres Zeichens Koordinatorin des Görlitzer Geriatriezentrums. Sie sprach über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten, gab Tipps sowie Hinweise, sensibilisierte aber auch alle Angehörigen dazu, Verständnis und Einfühlungsvermögen den Betroffenen entgegen zu bringen.

Um Hilfesuchenden auch langfristig Unterstützung bieten zu können, bietet das Soziale Netzwerk Lausitz und die an das Netzwerk angegliederte Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe- und Selbsthilfeinteressierte (KISS) verschiedene Angebote.

So möchte die KISS regelmäßig stattfindende Stammtische etablieren, während derer sich Angehörige von Demenzerkrankten austauschen können. Jene sind dann auch herzlich eingeladen, an Schulungen, Veranstaltungen und Coachings teilzunehmen.

Das ins Leben gerufenen Nachbarschaftsnetzwerk Demenz des Sozialen Netzwerk Lausitz macht zudem mit verschiedenen Angeboten darauf aufmerksam, dass wir alle öfter einmal nach links und rechts schauen, auf unsere Mitmenschen Acht geben und dort helfen sollten, wo es notwendig und angebracht ist. Alle engagierten Bürger sind herzlich eingeladen ehrenamtlich Teil zu werden, vom neuen Nachbarschaftsnetzwerk in Weißwasser. Für ein mehr an Miteinander.

DSC_0518web

Der gut besuchte Vortrag zeugt von der Wichtigkeit des Themas Demenz in Weißwasser und Umgebung.

 

Seite 1 von 1312345...10...Letzte »