Allgemein

„Hereingerollt statt draußen geblieben”

„Hereingerollt statt draußen geblieben” heißt ein Projekt der Heilpädagogik-Studenten der Hochschule Görlitz/Zittau. Das Team mit den Studenten Paula Dathe, Anne Kotzam und André Neutag haben es im Rahmen ihres Studiums ins Leben gerufen. Ihr Ziel: mehr Barrierefreiheit für die Innenstadt in Görlitz.

Mithilfe einer großen Spendenaktion organisierten die jungen Initiatoren den Kauf von mobilen Rampen. Diese Rampen stellen sie nun ausgewählten Cafés, Geschäften und Restaurants in der Görlitzer Innenstadt zur Verfügung. Damit Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Rollatornutzer ungehindert ihren Stadtbummel genießen können.

Seien Sie mit dabei, wenn am 5. Mai 2017 – dem Europäischen Protesttag zur
Gleichstellung für Menschen mit Behinderung – symbolisch die erste Rampe feierlich
übergeben wird. Die Veranstaltung findet von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem
Obermarkt/Ecke Brüderstraße in Görlitz statt. Vertreter aus Politik und Gesellschaft werden den Tag begleiten. Außerdem sorgen die Tanzgruppe aus dem Martinshof und der Gebärdenchor „HappyHands“ für Unterhaltung.

Den vollständigen Programmablauf können Sie >>hier<< einsehen.

Facebook-Einladung Rampe

Engagierte Stadt Weißwasser veranstaltet Workshop „Öffentlichkeitsarbeit für soziale Themen“

Die Engagierte Stadt Weißwasser weiß um die Bedeutung und Wichtigkeit einer guten Vernetzung nach innen sowie einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit nach außen. Nur so können die über 120 Vereine und sozialen Initiativen in Weißwasser mehr Menschen und Fürsprecher für ihre Themen erreichen. Mit diesem Wissen versuchen wir nun das, was wir im Prozess lernen weiter zu geben und die Methodik des Programmbüros der Engagierten Stadt dabei aufzugreifen.

Bei unserem Workshop „Öffentlichkeitsarbeit für soziale Themen“ nahmen wir uns Uwe Amrhein als Vorbild, kombinierten das Erlernte aus den Webinaren mit eigenen Erfahrungen im regionalen Kontext und los ging es: 18 Vertreter sozialer Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen folgten unserer Einladung. Gemeinsam erarbeiteten und übten wir, wie wir unsere individuellen Themen kommunizieren, wen wir mit Öffentlichkeitsarbeit erreichen können und wie das gelingt, was eine erfolgreiche Pressearbeit aus macht und wie eine Pressemitteilung richtig gestaltet werden kann. Der Wunsch der Teilnehmer nach dem Tagesworkshop: Mehr davon. Besonders die Themen Kommunikation, kreatives Schreiben und die Gestaltung von Werbemittel sind die „Renner“ auf der Wunschliste. Es wird dann wohl einen neuen und nachhaltigen Schwerpunkt geben in der Engagierten Stadt Weißwasser. Irgendwann vielleicht auch als begleitender Finanzierungsbestandteil?! Denn wo es Geld dafür gibt, verraten wir unseren Interessierten auch. ;-)

DSC_0580klein Workshop ÖA_1klein

25-jähriges Jubiläum der Deutschen Parkinsonvereinigung südliche Oberlausitz

Wieder einmal hat uns der heutige Tag gezeigt, wie wichtig die Selbsthilfearbeit in unserem Landkreis ist.
Wir waren zu Gast bei der Deutschen Parkinsonvereinigung südliche Oberlausitz. Die Selbsthilfegruppe rund um Herrn Günter, Herrn Kramer und Herrn Scholz feierte im Gerhart Hauptmann Theater in Zittau ihr 25jähriges Jubiläum und zählt mittlerweile 83 Gruppenmitglieder.
Wir danken euch für euer unermüdliches und liebevolles Engagement, für den wirklich tollen Nachmittag, euer Herzblut und den sehr leckeren Imbiss
Macht weiter so.

Euer KISS- Team.

Parkinson Zittau

Der neue KISS-Newsletter ist da!

Schon seit vielen Jahren unterstützt die KISS Weißwasser unter anderem Menschen mit psychischen Erkrankungen, Behinderungen oder Krisen auf ihrem Weg und begleitet sie so lange, bis es ihnen wieder besser geht oder andere Hilfen in Anspruch genommen werden können.
Um über das stetig wachsende Angebot der KISS immer bestens informiert zu sein, erscheint quartalsweise ein Newsletter mit den neuesten Infos rund um die Selbsthilfearbeit in unserer Region. Ausgabe 2 ist nun erschienen.
Wer das gute Stück in der Hand halten und lesen möchte hält entweder die Augen offen in seiner örtlichen Arztpraxis oder Apotheke, schaut im Kreiskrankenhaus Weißwasser vorbei oder meldet sich direkt beim Sozialen Netzwerk Lausitz (dem Träger der KISS ) am Albert-Schweitzer-Ring 32.

Einzusehen ist der Newsletter auch auf unserer Unterseite “Ländliche Selbsthilfe”

Der Newsletter entsteht mit freundlicher Unterstützung der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen.

Großer Anklang bei Demenzveranstaltung in Weißwasser

Vergangenen Donnerstag lud das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser alle Interessierten dazu ein, altersbedingte Veränderungen und demenzielle Verluste im Alter besser zu verstehen. Mehr als 50 Gäste kamen dieser Einladung nach. Im Vereinspavillion folgten die Anwesenden dem Vortrag von Denise Menzel, ihres Zeichens Koordinatorin des Görlitzer Geriatriezentrums. Sie sprach über den richtigen Umgang mit Demenzerkrankten, gab Tipps sowie Hinweise, sensibilisierte aber auch alle Angehörigen dazu, Verständnis und Einfühlungsvermögen den Betroffenen entgegen zu bringen.

Um Hilfesuchenden auch langfristig Unterstützung bieten zu können, bietet das Soziale Netzwerk Lausitz und die an das Netzwerk angegliederte Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe- und Selbsthilfeinteressierte (KISS) verschiedene Angebote.

So möchte die KISS regelmäßig stattfindende Stammtische etablieren, während derer sich Angehörige von Demenzerkrankten austauschen können. Jene sind dann auch herzlich eingeladen, an Schulungen, Veranstaltungen und Coachings teilzunehmen.

Das ins Leben gerufenen Nachbarschaftsnetzwerk Demenz des Sozialen Netzwerk Lausitz macht zudem mit verschiedenen Angeboten darauf aufmerksam, dass wir alle öfter einmal nach links und rechts schauen, auf unsere Mitmenschen Acht geben und dort helfen sollten, wo es notwendig und angebracht ist. Alle engagierten Bürger sind herzlich eingeladen ehrenamtlich Teil zu werden, vom neuen Nachbarschaftsnetzwerk in Weißwasser. Für ein mehr an Miteinander.

DSC_0518web

Der gut besuchte Vortrag zeugt von der Wichtigkeit des Themas Demenz in Weißwasser und Umgebung.

 

Internationaler Krebstag 2017 in Görlitz

Das Gesundheitdsamt Landkreis Görlitz ist Veranstalter des “Internationalen Krebstages 2017″ in Görlitz. Unter der Überschrift “Die Wende in der Krebsmedizin” werden am 01.Febraur 2017 von 15.00 – 17.30 Uhr in der Rothenburger Straße 54 in Görlitz interessante Themen aufgegriffen, Vorträge gehalten und bei kleinen Snacks können sich Interessierte und Betroffene austauschen und kennenlernen.

Plakat Weltkrebstag 2017

Veranstaltungstipp: Der richtige Umgang mit Demenzerkrankten

Der Umgang mit Demenzkranken kann auf den ersten Blick schwierig und überfordernd erscheinen. Doch die auftretenden Verhaltensveränderungen sind immer Folge einer organischen Störung im Gehirn. Wie Sie auf dieses Verhalten nun richtig reagieren können und welche Tipps im Umgang mit Demenzerkrankten Sie beherzigen sollten, können Sie am 26.01.2017 in Weißwasser erfahren.

Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung „Kommunikation mit Demenzkranken“ im letzten Jahr hat die Selbsthilfekontaktstelle KISS des Sozialen Netzwerk Lausitz nun die Koordinatorin des Görlitzer Geriatriezentrums, Frau Denise Menzel, nach Weißwasser eingeladen, die über den richtigen Umgang mit demenzerkrankten Menschen spricht.

Alle Angehörigen, ehrenamtlich Aktiven, Vertreter pflegerischer/medizinischer Berufsgruppen und Interessierte sind herzlich eingeladen, altersbedingte Veränderungen und demenzielle Verluste im Alter besser zu verstehen.

Datum:           Donnerstag, 26. Januar 2017

Zeit:                15:00 Uhr – 16.30 Uhr

Ort:                 Vereinspavillon Sorauer Platz 2, 02943 Weißwasser

Bitte bestätigen Sie uns Ihre Teilnahme telefonisch unter 03576 – 218270 oder per Mail
unter info@soziales-netzwerk-lausitz.de bis Montag, den 23. Januar. Vielen Dank.

Wir sind Neulandgewinner

Das Soziale Netzwerk Lausitz ist Neulandgewinner des Landes Sachsen. Anfang Dezember (Donnerstag, 01.12.2016) fand in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung die Auszeichnungsveranstaltung statt.

Zum ersten Mal durfte das Land Sachsen im Programm der Robert Bosch Stiftung selbst einen Raumpionier bestimmen, der mit unkonventionellen Ideen die Lebensqualität im Umfeld verbessert. Die Sächsische Staatskanzlei nominierte die Geschäftsführerin Manuela Thomas und die neue Idee des Netzwerks, in Weißwasser ab 2017 die “Lausitzer Sterne” vom Himmel zu holen. Das Ziel der Sterne-Idee: Den Zusammenhalt, das Engagement und damit die Verbundenheit mit der Stadt Weißwasser fördern. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Menschen sich immer weniger binden wollen, sich freier engagieren möchten“, erklärt Manuela Thomas. Außerdem geht es im Projekt darum, vom Unternehmer über den Verein bis hin zur engagierten 70-jährigen alle einzubeziehen. Weißwasseraner Unternehmer und Vereine formulieren gemeinwesenorientierte Sternewünsche, die von engagierten Freiwilligen umgesetzt werden können. Als Anerkennung bekommen die Helfer einen „Lausitzer Stern“ verliehen. Anfangs mit Stempelkarte, später in einer App, werden diese gesammelt und können dann im Rahmen von Sterne-Auktionen gegen Sach- und Dienstleistungen (so genannte „Sternschnuppen“) der beteiligten Vereine und Unternehmen eingelöst werden. Eine „Sternschnuppe“ kann sein: Ein Verein stellt einen Raum für die Familienfeier zur Verfügung. „Wir wollen damit das Ehrenamt auch ein Stück entmonetarisieren“, sagt Manuela Thomas.

Die “Lausitzer Sterne” werden in den Jahren 2017 und 2018 ermöglicht von der Sächsischen Staatskanzlei im Rahmen der Förderrichtlinie Demografie. Von der Robert Bosch Stiftung gibt es eine ideelle Förderung (Mentoring, Vernetzung, u.v.m.) im Rahmen des Programmes Neulandgewinner.

neuland-thomas_schifferdecker

Wir betreten Neuland. Auch für die Sächsische Staatskanzlei ist die Auszeichnung historisch: Christiane Schifferdecker (rechts) war dabei und freut sich über die erste Neulandgewinnerin des Landes Sachsen.

neuland-nlg-07-signet-negativ-printweb2

Das offizielle Logo der Neulandgewinner der Robert-Bosch-Stiftung.

 

Die KISS im Kreiskrankenhaus Weißwasser

Seit dem 02.12.2016 ist die KISS auch im Kreiskrankenhaus Weißwasser unterwegs. Neu an Bord ist Manuela Schuster (re.im Bild). Sie berät alle Hilfesuchenden mit Herz und Verstand bei gesundheitlichen Belastungen vor, während und/ oder nach einer stationären Behandlung. Auch ermöglicht die KISS nach der Diagnose den Austausch mit Gleichgesinnten und regelmäßige Patientenbesuche durch Ehrenamtliche.
Die kostenfreie Unterstützung der KISS im Kreiskrankenhaus Weißwasser kann zu folgenden Öffnungszeiten gern in Anspruch genommen werden:

Montag von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

kiss-krankenhaus


Wir wünschen euch einen schönen zweiten Advent.
Euer KISS Team!

Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016

Bei der Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises 2016 im Landratsamt Görlitz am vergangenen Donnerstag war eine Angelegenheit von außerordentlichem Belang: Die Anerkennung und der Respekt für die engagierten Akteure der Selbsthilfe. Landrat Lange lobte vor über 80 Gästen den großen persönlichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Sie sind es, die die Selbsthilfegruppen mit Herzblut und Engagement leiten. Stellvertretend für viele andere haben drei Ehrenamtliche eine Auszeichnung erhalten: Zum zweiten Mal wurde der Regionale Selbsthilfepreis vergeben. Sigrid Wirth (Selbsthilfegruppenleiterin der  „Freundeskreise zur Abstinenz Niesky“) und Frank Jähne (Selbsthilfegruppenleiter der „SHG 2001 Ebersbach“) nahmen den Preis sichtlich erfreut und gerührt selbst in Empfang. Heidi Schulze (Selbsthilfegruppenleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“) fehlte leider krankheitsbedingt. Sie bekommt den glitzernden hellgrünen Kristall mit ihrem Namen darauf demnächst von ihrer Laudatorin aus der Selbsthilfegruppe überreicht.

Der Landkreis Görlitz weiß um die teilweise prekäre Lage der medizinischen Versorgung, insbesondere in abgelegenen Ortschaften. Daher setzt sich der Landkreis vermehrt für eine Stärkung der Selbsthilfe im Ländlichen Raum ein. Landrat Bernd Lange unterzeichnete gemeinsam mit Geschäftsführerin Manuela Thomas vom Sozialen Netzwerk Lausitz und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz einen Kooperationsvertrag. Gemeinsam werden neue Konzepte entwickelt und ausprobiert. Vor einigen Wochen ging die Skype-Beratung des Projektträgers ans Netz – und wächst seitdem rasant. Selbsthilfelotsen weisen den Weg durch die Landschaft der Selbsthilfegruppen im Landkreis und schulen Multiplikatoren. So können zukünftig noch mehr Menschen von Selbsthilfegruppen profitieren.

Wenn Sie das Projekt des Sozialen Netzwerkes Lausitz und die Arbeit der Kontaktstelle für Selbsthilfe in Weißwasser noch besser kennenlernen wollen, dann schauen Sie auf Facebook vorbei.

Besonderen Dank gilt dem Alkanti Schöpstal – Sozialteam für das leckere Buffet sowie Helmut Hendel für die wunderbare musikalische Untermalung.

foto_1web

Landrat Bernd Lange, Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz Manuela Thomas und AOK-Geschäftsführer Ottmar Walz (v.l.n.r.) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Stärkung der Ländlichen Selbsthilfe.

foto_2web

Heidi Schulz, Selbsthilfegruppeleiterin der „Frauen nach Krebs Niesky“, konnte Ihren Preis krankheitsbedingt nicht entgegen nehmen. Die Gruppenmitglieder überreichen ihr die Auszeichnung so bald wie möglich.

 

Seite 1 von 1012345...10...Letzte »