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Soziales Netzwerk Lausitz goes international

Der regionale Strukturwandel ist in aller Munde. „Ist doch eh nix los hier“, „Die jungen Leute ziehen am Ende sowieso in die Großstadt“ oder „Wer will hier schon herkommen“ sind Kommentare, die man zuhauf hört. Doch Weißwasser zeigt, dass es anders geht. Fleißige Bürger setzen sich für ihre Stadt ein und anstatt nur zu meckern, packen viele einfach an. Wir freuen uns Teil dieser „Anpacker“ zu sein mit unserer „Engagierten Stadt Weißwasser“, über die jetzt sogar international (in englischer Sprache) berichtet wird.

Soziales Netzwerk Lausitz goes international.
Den kompletten Artikel können Sie hier lesen:

A Mayor’s Fight for the Survival of His Town

Ticketverkauf für den 6. Weißwasseraner Nachbarschafts- und Seniorentanz gestartet

Der große 6. Weißwasseraner Nachbarschafts- und Seniorentanz steht bevor. Am Sonntag, dem 29.April begrüßt die Garage – Orte der Soziokultur, das Soziale Netzwerk Lausitz und der Stadtverein Weißwasser ab 14.00 Uhr alle tanzfreudigen und musikbegeisterten Gäste, die gern einmal wieder die Füße zum Glühen bringen wollen. Im Festzelt am Freizeitpark können Sie nicht nur bei Schlager-und Oldiemusik das Tanzbein schwingen. Auch der diesjährige Stargast Uwe Jensen wird für eine Menge Stimmung sorgen. Tickets sind im Vorverkauf ab sofort erhältlich. Beim Sozialen Netzwerk Lausitz am Albert-Schweitzer-Ring 32 oder in der Tourismusinformation Weißwasser in der Bahnhofsstraße 19 können die Tickets für 7,00 € erstanden werden. Und für alle Kurzentschlossenen wird es am 29. April auch eine Tageskasse geben. 9,00 € wird dann der Eintritt kosten.

Der Reiseklub unterwegs in Radebeul

Frauentagsfeier mit Peter Orloff und den Schwarzmeer Kosaken

Am 10.März 2018 waren wir mit 91 Personen und zwei Bussen im Hotel Radison in Radebeul zur Frauentagsfeier. Am Eingang zum geschmückten Festsaal wurden alle Senioren mit einem Himmelschlüsselchen begrüßt.

Das Programm mit Peter Orloff begann um 13.00 Uhr. Alle Gäste waren vom Gesang Peter Orloffs und den Schwarzmeerkosaken begeistert. So wurden nicht nur russische Weisen geboten, sondern viele bekannte Schlager kamen zum Gehör. Beeindruckt haben die einzelnen Mitglieder des Chores mit ihrem Sologesang, jeder war ein Star.

Um 14.30 Uhr wurde ein Kaffeegedeck serviert, mit Musik aus der Konserve wurden die Senioren zum Tanz oder zum Schunkeln aufgefordert.

Danach begann der zweite Teil der Darbietung der Künstler. Einen besonderen Höhepunkt erlebte unsere Frau Bresan, sie wurde von Peter Orloff auf die Bühne geholt und er sang für sie „ Ich hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“. Mit dem Säbeltanz, dem Ave Maria und dem Gefangenenchor aus der Opa „ Nabucco“ gingen die Darbietungen ins Finale.

Zum Schluss der Veranstaltung gab es noch eine Tombola, eine Dame aus unserer Gruppe bekam einen Preis. Tief beeindruckt traten wir die Heimreise an.

„Was will ich?“

Am 27.03.2018 und 28.03.2018 findet für Weißwasseraner, die schon länger als 1 Jahr auf Jobsuche sind, der kostenfreie Workshop „Was will ich?“ statt. Den Teilnehmern wird an zwei Tagen die Möglichkeit geboten, auf den bisherigen Lebensweg zu schauen und den Mut für neue Wege zu gewinnen, damit das eigene Leben nicht durch Maßnahmen von anderen gestaltet wird, sondern von jedem selbst, anhand der persönlichen Werte, Begabungen und Träume.

Wann? 27.03. und 28.03. jeweils in der Zeit von 10:00 – 14:30 Uhr

Wo? Albert-Schweitzer-Ring 32

Die Anmeldung erfolgt über das Soziale Netzwerk Lausitz
unter Tel.: 03576 / 21 82 70

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsinitiative vom Sozialen Netzwerk Lausitz / KISS Weißwasser und dem Projekt Perspektive(n) Weißwasser.

Große Freude beim Sozialen Netzwerk Lausitz

Die Spielerfrauen der Lausitzer Füchse sind nicht nur wunderhübsch, sondern auch wundersozial. Mit ihrem Keksbasar am Ende des vergangenen Jahres kam eine ordentliche Spendensumme zusammen – und wir bekommen etwas davon für unsere Arbeit ab.

Mit dem Geld finanzieren wir einen Teil der Neuauflage und des Nachdrucks von unserem Buch „Handlungsleitfaden – Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Görlitz“. Das freut ganz besonders die Familie vom kleinen Theo. Denn im Paragrafendschungel fühlten sie sich nach der Geburt des heute 4-Jährigen sehr allein gelassen. Theo litt unter Sauerstoffmangel während der Geburt, musste reanimiert werden und kam aufgrund dieses Sauerstoffmangels im Gehirn letztlich schwer behindert zur Welt. Die Familie sah sich nun nicht mehr nur mit dieser furchtbaren Diagnose konfrontiert, sondern auch mit undurchsichtiger Bürokratie. Unser Mitarbeiter und Autor Robert Seidel kennt die Probleme: „An schweren Tagen sollten wir Mühe und Kraft nicht für ein Pamphlet an Anträgen und Gesetzlichkeiten verbrauchen, sondern uns den Menschen widmen, denen unsere Nähe gut tut. Daher hoffen wir, dass wir mit dem Handlungsleitfaden den Menschen ein wenig dieser wichtigen Zeit schenken kann.“

Umso schöner, dass der Handlungsleitfaden gut verständlich ist, Hilfemöglichkeiten vor der Tür aufzeigt und hier auch Menschen daran mitarbeiten, die aus eigener Betroffenheit wissen, welche Themen sie bewegen.

Geplant ist, dass die neuste Auflage ab Herbst dieses Jahres erscheint. Dann zu finden als Buch in Arztpraxen, bei Beratungsstellen und als Download beim Sozialen Netzwerk Lausitz unter www.kiss-weisswasser.de.

Vergiss mein nicht! Der Nachmittag zum Thema Demenz

Es ist und bleibt ein dringliches Thema für viele Bürger: Die Krankheit Demenz. Angehörige und Familien der Betroffenen erleben mit Ausbruch der Symptome ein Wechselbad der Gefühle. Wut, Trauer, Überforderung, Hilflosigkeit oder Mitleid sind dann ein stetiger Begleiter. Doch auch mit der Krankheit können noch viele schöne Stunden gemeinsam verlebt werden, wenn denn der richtige Umgang und die richtige Kommunikation Anwendung finden. Mit der Veranstaltung „Vergiss mein nicht“ startet das Sozialen Netzwerk Lausitz / KISS Weißwasser und das Projekt Perspektive(n) Weißwasser nun eine Gemeinschaftsinitiative, die Unterstützung und Aufklärung bietet.

Carsten Schulze (ergocompact Görlitz) spricht dabei über das Krankheitsbild Demenz und gibt wertvolle Tipps, wie Angehörige mit der Situation und mit den Betroffenen gut umgehen können. Mit vielen Videobeiträgen und den Erfahrungsberichten einer Pflegefachkraft gestaltet sich der Nachmittag informativ und abwechslungsreich. Außerdem wird im Anschluss des offiziellen Teils eine Selbsthilfegruppe für Angehörige gegründet. Interessierte können sich gern vorab beim Sozialen Netzwerk Lausitz melden.

Alle Angehörigen, ehrenamtlich Aktiven, Vertreter pflegerischer/medizinischer Berufsgruppen und Interessierte sind zur Veranstaltung „Vergiss mein nicht“ am Donnerstag, dem 15.02.2018 herzlich eingeladen. Beginn ist 16.00 Uhr im Vereinspavillion Sorauer Platz 2 in Weißwasser.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine telefonische Anmeldung bis 14.02.2018 unter Tel. 0 35 76 – 21 82 70 beim Sozialen Netzwerk Lausitz gebeten.

 

Das Soziale Netzwerk Lausitz und der Reiseklub für Senioren wünschen ein gesundes neues Jahr!

Ein ereignisreiches Jahr 2017 geht zu Ende und ein spannendes 2018 beginnt. Wir begrüßen alle Partner, Bürger und Interessierte uns weiterhin auf unserem Weg zu begleiten. Und dieser Weg war ereignisreich und wird es natürlich auch bleiben:

  • 2017 konnten wir mit unseren Lernpaten Kinder bei Schulproblemen unterstützen.
  • Der (ehemalige) sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat zur Begleitung des Dialogprojekts „Miteinander in Sachsen – Für eine starke Zukunft“ einen Dialogbeirat berufen. Mit dabei: unsere Geschäftsführerin Manuela Thomas als Vertretern im Bereich Demografie.
  • Der 5. Weißwasseraner Nachbarschaftstanz mit Hans-Jürgen Beyer war erneut ein großer Erfolg.
  • Das Bündnis 90/Die Grünen zeigten großes Interesse an unserer Arbeit und waren zu Gast beim Sozialen Netzwerk Lausitz.
  • Bei einer Ehrenamtsdankesveranstaltung mit dem OB Torsten Pötzsch konnten wir über 300 Gäste begrüßen.
  • Mit dem Benefiz-Eishockeyspiel der Lausitzer Füchse und dem Tornado Niesky rückten wir das Thema Depressionen in die Mitte der Gesellschaft.
  • Mit den Projekten „Engagierte Stadt“ und den „Lausitzer Sternen“ stärkten wir das gegenseitige Miteinander unserer Region und bauten ehrenamtliche Strukturen weiter aus.

Das war nur ein kleiner Auszug aus unserem Schaffen des vergangenen Jahres und 2018 haben wir erneut Großes vor. Auch der Reiseklub für Senioren ist gewappnet und freut sich auf zahlreiche Gäste. Die neuen Tagesfahrten können >>HIER<< eingesehen werden. Mit regelmäßigen Reiseberichten möchten wir Sie 2018 zudem auf dem Laufenden halten und Sie ermutigen, den amüsanten Ausflügen beizuwohnen.

Wir freuen uns auf Sie.

Großeltern gesucht!? > Großeltern gefunden!?

Knapp 20 Kinder, Eltern und rüstige Senioren kamen am vergangenen Sonntag Im SpinnNETZ Weißwasser bei „Großeltern gesucht!?“ zusammen, um sich kennenzulernen und, so die Absicht des Projektkoordinators Robert Seidel, neue Freundschaften zwischen den Generationen entstehen zu lassen. Denn gerade für Alleinerziehende ist es nicht immer leicht die Betreuung der Kinder gewährleisten zu können, besonders nicht wenn Arbeitszeiten bis in die Abendstunden anstehen. Auf der anderen Seite sind Senioren oftmals einsam, da die Kinder und Enkel längst weggezogen sind und höchstens zu den Feiertagen auf einen Besuch vorbei schauen. Was liegt also näher, als eben diese beiden Parteien miteinander bekannt zu machen, so dass sie sich gegenseitig helfen können? „Nichts!“, dachte sich Seidel und engagierte sich ehrenamtlich beim Förderprojekt „Ort-Schafft“, um den Plan in die Tat umzusetzen. Unterstützung erhielt er dabei auch von seinen Kollegen beim Sozialen Netzwerk Lausitz. Gleich 4 Ehrenamtliche und Manuela Thomas, die Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerk Lausitz, fanden die Idee klasse und packten mit an. Die Bäckerei Mersiovsky stellte dann noch Leckereien zur Verfügung und der Stadtchor Weißwasser sorgte für ein unterhaltsames Rahmenprogramm. So konnten sich die Gäste bei gemütlicher Weihnachtsatmosphäre näher kommen und den Grundstein legen für eine besondere Freundschaft. Und ganz bestimmt ist das mehr wert, als das neue Spielzeugauto oder die sprechende Puppe, die bald unter dem Weihnachtsbaum liegen wird. Denn, und das sollten wir bei all den verkaufsoffenen Sonntagen mit langen Arbeitszeiten für Mama und Papa nicht vergessen: Weihnachten ist immer noch das Fest der Liebe.

Das Projekt wird im Rahmen des durch Mittel des Bundesförderprogrammes „Kommunen innovativ“ finanzierte Forschungsvorhaben „Kleinstadt gestalten: Junge Menschen schaffen Orte mit Mehrwert für die Gemeinde“ umgesetzt.

Der regionale Selbsthilfepreis wurde verliehen

Am vergangenen Freitag fand eine der wichtigsten Veranstaltungen zur Anerkennung der Selbsthilfe im Landkreis Görlitz statt. Im Gerhart-Hauptmann Theater in Zittau wurde vor über 120 Gästen der Selbsthilfepreis des Landkreises Görlitz verliehen. Das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser ehrte gemeinsam mit der AOK PLUS für Sachsen & Thüringen sowie dem Landkreis Görlitz bereits zum dritten Mal das Engagement der ehrenamtlichen Selbsthelfer.

Zumeist im Verborgenen bringen die über 130 Selbsthilfegruppen im Landkreis Görlitz viel Kraft und Mühe auf, um sich gegenseitig beizustehen. Eine solch beispielhafte Anteilnahme gilt es jährlich zu würdigen. Stellvertretend für viele andere, erhielten daher in diesem Jahr drei Einzelpersonen und erstmalig auch eine Gruppe den Selbsthilfepreis. Übergeben wurde dieser von Manuela Thomas (Geschäftsführerin Soziales Netzwerk Lausitz), Ottmar Walz (Geschäftsführer AOK PLUS für Sachsen & Thüringen) sowie von Landrat Bernd Lange.

2017 gingen doppelt so viele Nominierungen ein, als noch im Vorjahr. Ein klares Zeichen für die zunehmende Wichtigkeit der Selbsthilfe in unserem Landkreis, besonders vor dem Hintergrund des anhaltenden Ärztemangels.

Daher ist auch für 2018 die Verleihung des regionalen Selbsthilfepreises fest eingeplant.

Die Preisträger 2017:

  • Frau Erika Rohn – Selbsthilfegruppe „Chronische Schmerzen“ / Niesky
  • Frau Doreen Wünsche – Selbsthilfegruppe „Trockenes Ufer“ / Weißwasser
  • Herr Peter Weißling – Selbsthilfegruppe „Zittauer Malgruppe“ / Ebersbach – Neugersdorf
  • Projektgruppe der Nördlichen Ag für Belange von Menschen mit Behinderungen / Niesky (Gruppenpreis Öffentlichkeitsarbeit)

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Woche der seelischen Gesundheit in Weißwasser großer Erfolg

Das war die Woche der seelischen Gesundheit in Weißwasser und dem Sozialen Netzwerk Lausitz bleibt nur eins zu sagen: Danke für diese tolle Erfahrung. Danke an alle Gäste. Danke an alle Unterstützer und Sponsoren. Und natürlich danke an all diejenigen, die bei „Bin ich anders, weil ich zwangserkrankt bin?“, dem Benefiz-Trainingsspiel der Lausitzer Füchse und dem Tornado Niesky oder bei Kamera Sensibel aus der Deckung gekommen sind. Euer Mut bleibt nicht unbemerkt.

Insgesamt über 1.300 Besucher nahmen an der Woche der seelischen Gesundheit in Weißwasser teil. Für das Soziale Netzwerk Lausitz stellt dies einen beachtenswerten Rekord da. Die monatelange Vorbereitung hat sich also vollkommen gelohnt.

Und so viel sei verraten: Auch 2018 wird es wieder heißen: „Raus aus der Deckung!“

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