Monats-Archiv: Oktober 2016

„Kamera Sensibel“ in Weißwasser

im Jahr 2006 startete der Landesverband Gemeindepsychiatrie Sachsen e. V. unter Schirmhaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz die Filmreihe „Kamera Sensibel“.

In einer jährlichen Veranstaltung finden Filme, die das Thema psychische Erkrankungen aufgreifen, öffentlichen Zugang.

In diesem Jahr war das Soziale Netzwerk Lausitz Veranstalter dieser Filmreihe in Weißwasser und lud kostenfrei zu dem Film „Was bleibt“ von Hans Christian Schmid ein.

Über 50 Gäste freuten sich auf einen spannenden Film und eine anschließende Diskussion mit Vertretern der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe und Selbsthilfeinteressierte (Abk. KISS) sowie Menschen, die eigene Erfahrungen mit der Krankheit gemacht haben.

dsc_0285web

25-jähriges Jubiläum der Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“

Heute waren wir auf einer sehr tollen aber auch einer sehr nachdenklich stimmenden Veranstaltung.
Wir durften mit der Gruppe „Frauen nach Krebs“ ihr 25jähriges Jubiläum in Görlitz feiern.

Es war toll viele Frauen zu sehen, die den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben. Für jeden einzelnen Menschen der den Kampf geschafft hat, freuen wir uns sehr. Und noch mehr darüber, dass es Menschen gibt , die einen Teil ihrer Kraft anderen abgeben und diese auf ihrem schweren Weg begleiten.

Aber es gibt auch die Kehrseite.
Den Gruppenmitgliedern die von uns gegangen sind und all den anderen an Krebs verstorbenen Menschen galt eine Schweigeminute.
Uns hat es gezeigt, dass wir uns weiterhin für Menschen einsetzen werden die Unterstützung brauchen. Was sind Macht und Reichtum schon wert, wenn täglich Menschenleben von uns gehen.

Euer KISS Team

shg-krebs Die Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ erhielt für das Engagement und die vielen Mühen einen Pokal überreicht.

Das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz sagen „Danke!“

Wie weit kommt der Wagen ohne seine Räder? Welchen Erfolg hat eine Mannschaft ohne Teamgeist? Und was wäre das „Ich“ ohne „Wir“? Die Antworten mag wohl jeder für sich selbst finden, doch egal wohin der Weg und die eigenen Aufgaben führen, eines ist Gewiss, gemeinsam wird alles um so vieles leichter.  Und dem stimmen das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz aus Weißwasser zweifelsfrei zu. Denn wo wäre das Sozialteam ohne sein „Team“ und wo wäre das Soziale Netzwerk Lausitz ohne sein „Netzwerk“?  Mit Sicherheit nicht dort, wo sie heute stehen.

Aus diesem Grund bedankte sich am 28. September 2016 das Sozialteam – Haus am Hain sowie das Soziale Netzwerk Lausitz bei all seinen Partnern, Unterstützern und Freunden. Dafür wurde das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in die Telux-Sääle in Weißwasser eingeladen. Mit dem Theaterstück „Welche Droge passt zu mir?“ erwartete die über 100 Gäste ein unterhaltsames aber auch nachdenkliches Schauspiel über die Höhen, aber auch insbesondere die Tiefen des süchtig machenden Rausches. Die Darstellerin Kerstin Slawek drang ein in die Welt der Ekstase, die Welt der Exzesse, um sich aus den gesellschaftlichen Fesseln und Normen zu befreien. Doch diese Freiheit ist nur eine Attrappe. Ein Traum getarnt als Farce. Eine Fassade die schnell in sich zusammenstürzt und an neue Fesseln kettet: An die Sucht.

Merklich beeindruckt von dem Stück, regte das Gesehene im Anschluss Diskussionen und Gespräche unter den Besuchern an. Am Buffet kam man sich näher und teilte die gemeinsamen Eindrücke, ganz im Sinne der Gastgeber. Denn das Zusammenrücken untereinander, der verbundene Austausch, genau das ist es, was sich das Sozialteam – Haus am Hain und das Soziale Netzwerk Lausitz wünschen. Nur gemeinsam und mit der Hilfe engagierter Kräfte können wir wirklich etwas bewegen. Alle Partner, Unterstützer und Freunde sind gleichermaßen Räder, Teamgeist und das „Wir“, dass Wege und Aufgaben leichter bzw. überhaupt erst möglich machen.

Und daher auch an dieser Stelle noch einmal: Danke für die treue Unterstützung in vergangenen als auch kommenden Zeiten!

theater-1 theater-2