Monats-Archiv: Mai 2014

Suchtnetzwerker im Austausch

Das Soziale Netzwerk Lausitz ist Träger des Gemeindepsychiatrischen Zentrums in Weißwasser und hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, soziale Organisationen und deren Mitarbeiter in Kontakt zu bringen und miteinander zu vernetzen.

Am vergangenen Mittwoch, dem 21. Mai 2014, trafen sich 17 Vertreter der Suchtkrankenhilfe zum Suchtnetzwerk. Zwei mal jährlich treffen sich auf Einladung des Sozialen Netzwerk Lausitz die Teilnehmer abwechselnd an ihren Wirkungsstätten und nutzen die Möglichkeit, neben einem fachlichen Austausch ihre Institutionen näher kennen zu lernen. Gastgeber waren im Rahmen des vergangenen Suchtnetzwerks die Niederschlesischen Werkstätten Weißwasser gGmbH im Betriebsteil Bad Muskau, in denen Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen ihrer täglichen Arbeit nachgehen. Geschäftsführer Sascha Melcher und Jana Noke vom Begleitenden Dienst führten die Besucher durch die Räumlichkeiten und gaben interessante Einblicke in die Arbeit der Werkstätten.

In der anschließenden Fachdiskussion referierte Daniela Putzler, Leiterin von der Suchtberatungsstelle Weißwasser/Niesky, zu aktuellen Entwicklungen in der Suchtkrankenhilfe und stellte ein neues Onlinprogramm für Schwangere vor, die in der Schwangerschaft auf Alkohol oder Zigaretten verzichten möchten. Weitere Infos dazu unter www.iris-plattform.de.

Suchtnertzwek im Essensaal der Behindertenwerkstätten Bad Muskau.

Suchtnetzwerk im Essensaal der Behindertenwerkstätten Bad Muskau.

 

Dreharbeiten in der Hegelpromenade

Am 14. Mai 2014 drehte das Team des Weißwasseraner Lokalfernsehsenders „Radio WSW“ in der Hegelpromenade 1 und 2 in Weißwasser.
Ziel dieser Filmaufnahmen ist ein Imagefilm über den schon zu DDR- Zeiten vor allem bei Senioren beliebten Wohnblock.
Bei den Aufnahmen dabei war auch die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft mbH, Petra Sczesny, dem Vermieter der Wohnungen. Sie stellte die Vorzüge des Hauses vor, welches nicht nur durch seine Wohnungen punktet, sondern vor alllem durch das vielfältige  zusätzliche Angebot für Senioren.
So drehte das Fernsehteam im Frisörsalon “ M “ von Christine Miethe, im „Konsum“ von Beate Nagajek, im Büro des Pflegedienstes „Ihre Pflege daheim“, im Hegel- Café mit seinen vielseitigen Angeboten wie dem Mittagstisch, dem Spielenachmittag und den ehrenamtlichen Alltagsbegleitern, dem Reisebüro für Senioren des Sozialen Netzwerk Lausitz sowie den Servicewohnungen des Pflegeunternehmen Kunze. Auch die Außenanlagen der Hegelpromenade 1 und 2, welche vorletzte neu gestaltet wurden, wurden im Film festgehalten.
Der endgültige Film über das Wohnen in der Hegelpromenade 1 und 2 soll in etwa 2 Wochen fertig sein und dann im Programm von Radio WSW ausgestrahlt werden.

 Foto Imagefilm

Weißwasseraner Nachbarschaftstanz war ein großer Erfolg

Das Ziel für die Veranstaltung des Sozialen Netzwerk Lausitz am Sonntag, dem 4. Mai 2014 war ambitioniert: Ältere Menschen und engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Weißwassers Quartieren sollten zusammen gebracht werden um Patenschaften nachhaltig zu fördern. Veranstalter und Organisatoren (Stadtverein Weißwasser, Garage e.V.) staunten nicht schlecht, als am Tag des Geschehens fast 300 Gäste den Weg zum Weißwasseraner Nachbarschaftstanz fanden.

„Lotsen“ begleiteten die Gäste

Neben einem  wunderschön gestalteten Festzelt erwarteten die Gäste zehn ehrenamtlich engagierte BürgerInnen, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung für ein Mehr an Miteinander als „Lotsen“ durch den Nachmittag führten und begleiteten. Denn die Themen Nachbarschafthilfe und Kontakteknüpfen standen an diesem Nachmittag im Mittelpunkt. Der Schirmherr der Initiative, Oberbürgermeister Torsten Pötzsch, brachte es in seinen einführenden Worten auf den Punkt: „In den Quartieren Weißwassers muss niemand allein sein. Finden Sie sich, halten Sie Kontakte und nutzen Sie die Strukturen des Sozialen Netzwerks Lausitz.“

Nach seiner Begrüßungsrede eröffnete der Schirmherr mit  Geschäftsführerin Manuela Thomas den musikalischen Nachmittag  der Begegnungen mit einem Discofox zu „Words“ von F. R. Davids. Danach blieb die Tanzfläche  nicht mehr leer. Viele Seniorinnen und Senioren nutzten die Chance, Möglichkeiten für eigenes Engagement im Gespräch zu erfahren oder fanden sofort Gleichgesinnte, mit denen zukünftig auch außerhalb des Tanzparketts gemeinsame Schritte durch den Alltags gewagt werden.

Stargast Dagmar Frederic

Stargast und der klare Höhepunkt der Veranstaltung  war die Dagmar Frederic, die sofort einen Anknüpfungspunkt fand: „Man hat nur das eine Leben – nutzt jeden Tag. Gemeinsam.“ – die Herzen der Gäste hatte die Schlagersängerin sofort auf ihrer Seite und ihr Auftritt begeisterte die Besucher.

Neben ihr sorgte die Tanzschule Anke Weiße mit verschiedenen Tänzen für beeindruckende Programmeinlagen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Förderern der Initiative, die mit Unterstützung der Auftaktveranstaltung durch Geld- und Sachspenden einen erfolgreichen Beginn ermöglichten:

  • Kuratorium Deutsche Altershilfe
  • Bäckerei Mersiovsky
  • Fleischerei Willms
  • Fahrdienst Kunze
  • Flamingo Apotheke

Die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen des Sozialen Netzwerk Lausitz freuen sich darauf, auch in Zukunft im Rahmen des Nachbarschaftstanzes geknüpfte Kontakte und Patenschaften weiterhin begleiten zu dürfen.

Schirmherr Oberbürgermeister Torsten Pötzsch begrüßt die Gäste

Schirmherr Oberbürgermeister Torsten Pötzsch begrüßt die Gäste

 

Begrüßung durch den Oberbürgermeister

Begrüßung durch den Oberbürgermeister

Der Tanz ist eröffnet

Der Tanz ist eröffnet

max_cimg8962kl

max_cimg9096kl

Das bunte Programm der Tanzschule Weiße erfreute unsere Gäste

max_cimg9092kl

Stargast Dagmar Frederic unterhielt die Gäste musikalisch

Stargast Dagmar Frederic unterhielt die Gäste musikalisch

max_cimg9032kl

max_cimg9081kl

max_cimg9055kl

 

 

 

Erfolgreiche Buchlesung zum Thema Demenz

Ende April hielten Renate Preuß und Dr. Ficker auf Einladung vom Sozialen Netzwerk Lausitz und dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e.V. im Vereinspavillion in Weißwasser eine Dialoglesung zum Thema Demenz und gaben bewegende Einblicke in den Alltag vom Leben mit dieser Krankheit. Sehr eindrucksvoll schilderte Dr. Ficker die Krankheit Demenz aus medizinischer Sicht. Renate Preuß ergänzte aus  ihren eigenen Erfahrungen mit ihrer Mutter und schilderte bewegend was es bedeutet mit einer Demenzkranken zu leben: Nicht Betroffenen fällt die Vorstellung schwer, welche hohen Anforderunen an pflegende Angehörige gestellt werden, wie viel Geduld und Liebe aufgebracht werden muss und was es bedeutet vom umsorgten Kind zum Umsorgenden für seine Eltern zu werden.  Alle 39 Besucher der Veranstaltung nahmen bewegt an den Ausführungen der beiden Vortragenden teil.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e.V. und an Herrn Torsten Rennhak, der allen Anwesenden einen Einblick in den Demografischen Wandel der Stadt Weißwasser gab.

Die Referenten Dr. Ficker und Renate Preuß.

Die Referenten Dr. Ficker und Renate Preuß.

20140424_170345_resized_1

Bei der Veranstaltung konnten knapp 40 Gäste begrüßt werden.